Wie wird gerechnet?
Das Bruttovolumen ergibt sich einfach aus Länge × Breite × Höhe, umgerechnet in Liter (1.000 cm³ = 1 Liter). Das ist die Zahl, die auch auf dem Typenschild vieler Fertigbecken steht — sie beschreibt aber das Becken randvoll bis zum oberen Rand, was in der Praxis nie der tatsächlichen Wassermenge entspricht.
Für das Nettovolumen ziehen wir realistische Faktoren ab: den tatsächlichen Wasserstand (kaum jemand füllt bis zum Rand), das Volumen des Bodengrunds sowie einen groben Schätzwert für Dekoration, Wurzeln, Steine und Technik im Becken. Das Ergebnis liegt näher an der Menge, die du tatsächlich beim Wasserwechsel bewegst.
Gängige Standard-Beckengrößen
| Maße (L×B×H) | Bruttovolumen | Typ |
|---|---|---|
| 60 × 30 × 30 cm | 54 Liter | Einsteiger-Nano |
| 80 × 35 × 35 cm | 98 Liter | Klassisch klein |
| 100 × 40 × 40 cm | 160 Liter | Beliebte Mittelgröße |
| 120 × 40 × 50 cm | 240 Liter | Community-Standard |
| 150 × 50 × 60 cm | 450 Liter | Großbecken |
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Warum das Nettovolumen für die Wasserwerte-Pflege wichtig ist
Viele Dosierempfehlungen — für Dünger, Medikamente oder Wasseraufbereiter — beziehen sich auf die tatsächliche Wassermenge, nicht auf das Bruttovolumen des Beckens. Wer mit der Bruttoangabe rechnet, überdosiert häufig leicht, was besonders bei empfindlichen Werten wie Kupfer oder CO₂ relevant werden kann.