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Kampffisch (Betta splendens)

Der Siamesische Kampffisch beeindruckt mit prachtvollen Flossen — braucht aber ein paar sehr spezifische Haltungsregeln, allen voran: niemals zwei Männchen zusammen.

HerkunftSüdostasien (Thailand)
Größebis 6–7 cm
Beckengrößemindestens 54 Liter, Höhe max. 40 cm
SozialverhaltenMännchen ausschließlich einzeln halten
Temperatur24–28°C
pH-Wert6,0–7,5
Lebenserwartung2–4 Jahre
ErnährungStrikter Fleischfresser: Frostfutter, spezielles Kampffischfutter

Wichtigste Regel: niemals zwei Männchen zusammen

Der Name ist Programm: Zwei Kampffisch-Männchen im selben Becken bekämpfen sich bis zum Tod. Das ist keine Ausnahme, sondern die Regel — halte Männchen daher grundsätzlich einzeln.

Deckel ist Pflicht

Kampffische besitzen ein Labyrinthorgan, mit dem sie zusätzlich Luft an der Wasseroberfläche atmen. Dafür brauchen sie warme, feuchte Luft direkt über dem Wasser — ein gut schließender Deckel ist deshalb unverzichtbar, auch um Sprünge aus dem Becken zu verhindern.

Wasserwerte und Strömung

Kampffische stammen aus ruhigen, oft stehenden Gewässern — starke Strömung stresst sie und erschwert es ihnen, ihre langen Flossen zu kontrollieren. Ein Filter mit sanftem, gedrosseltem Auslass ist daher empfehlenswert.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung ist bei Kampffischen grundsätzlich anspruchsvoll und sollte nur vorsichtig versucht werden. Geeignet sind höchstens ruhige Bodenbewohner wie kleine Welse oder Schnecken. Ungeeignet sind andere langflossige oder bunte Fische, die als Rivale wahrgenommen werden könnten, sowie Flossenzupfer.

Häufige Fehler

Die häufigsten Anfängerfehler: zwei Männchen zusammen halten, zu kaltes Wasser, zu starke Strömung sowie ein fehlender Deckel — Kampffische können erstaunlich hoch springen.

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