Wasserwerte im Detail
Guppys bevorzugen hartes, alkalisches Wasser – anders als viele andere beliebte Einsteigerfische wie Neonsalmler, die weiches, saures Wasser brauchen. Das solltest du unbedingt beachten, wenn du beide Arten kombinieren möchtest (siehe Vergesellschaftung unten). Mehr zu den einzelnen Werten in unseren Artikeln zu GH und KH.
Vergesellschaftung
Gut geeignet
- Platy und Molly (ähnliche Wasserwerte)
- Panzerwelse
- Otocinclus
Nicht geeignet
- Flossenzupfer
- Größere Raubfische wie Skalare oder Kampffisch-Männchen
Besonderheiten
Guppys sind lebendgebärend – die Weibchen bringen direkt schwimmfähige Jungfische zur Welt, keine Eier. Da keine Brutpflege stattfindet, werden die Jungtiere von den Elterntieren oft selbst gefressen. Eine dichte Bepflanzung (z. B. Javamoos) gibt dem Nachwuchs Rückzugsmöglichkeiten und erhöht die Überlebenschance deutlich.
Guppys vermehren sich sehr schnell – ein Weibchen kann nach nur einer Paarung mehrere Würfe hintereinander bekommen, da Sperma im Körper gespeichert wird. Plane das bei der Besatzplanung mit ein.